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17.08.2006 

„Die Cis-Technologie hat eine Marktchance, wird aber in der Nische bleiben und das etablierte Silizium nicht verdrängen“, gibt ein Branchenkenner aus dem Fraunhofer-Institut ISE zu bedenken. Vor allem die Erfahrung von über 20 Jahren mit Silizium-Modulen dürfte den Newcomern auf dem Markt zu schaffen machen. Groß kennt die Bedenken. „Wir schaffen das“, sagt er.


Strom aus Sonnenenergie

Der Markt: Die staatlich geförderte Photovoltaikbranche wächst jährlich um ein Drittel. Allerdings tragen in Deutschland erneuerbare Energien nur rund zehn Prozent zur Stromerzeugung bei – ein Bruchteil entfällt auf die Solarenergie. Die Solarzellen Solarzellen werden bisher aus Siliziumabfällen der Halbleiterindustrie hergestellt. Diese Abfälle reichen allerdings nicht mehr aus. Der Engpass wird solange dauern, bis die Solarindustrie über eigene Halbleiterwerke verfügt.

Die Innovation: Cis-Dünnschicht-Solarzellen sind eine Alternative zur Silizium-Technik. Sie erzielen ähnlich gute Wirkungsgrade – das heißt, eine ähnlich hohe Energieausbeute – sind aber beim Materialeinsatz günstiger als herkömmliche Module.

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