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13.08.2007 
Raumfahrt

„Endeavour“-Crew bleibt länger im All

Wegen eines ungeplanten vierten Außeneinsatzes an der Internationalen Raumfahrtstation ISS wird die US-Raumfähre „Endeavour“ länger im All bleiben.

AußeneinsatzLupe

Astronaut Rick Mastracchio bei seinem Einsatz außerhalb der ISS. (Bild: Nasa)

„Endeavour“ im AllLupe

Wegen eines vierten Außeneinsatzes an der ISS wird die US-Raumfähre „Endeavour“ länger im All bleiben.

Astronaut MastracchioLupe

Ein Handschuh des Astronauten Rock Mastracchio war eingerissen. Foto: Nasa

Raumfähre „Endeavour“ Lupe

Der Hitzeschild der Raumfähre „Endeavour“ muss laut Nasa nicht repariert werden.

ISS über Zentral-EuropaLupe

Der Hitzeschild der Raumfähre „Endeavour“ muss laut Nasa nicht repariert werden. (Bild: Nasa)

dpa WASHINGTON/HOUSTON. Die Nasa in Houston begründete am Sonntagabend ihre Entscheidung, die Raumfahrt-Mission um drei auf insgesamt 14 Tage zu verlängern, zunächst nicht näher.

Am Sonntag aber hatten die US-Astronauten mit einer Spezial-Kamera sowie einem Lasergerät einen Schaden an dem Hitzschild der Raumfähre überprüft. Die Nasa hatte schon zuvor angekündigt, dass im Fall einer notwendigen Reparatur ein vierter Außeneinsatz erfolgen werde. Dieser soll nun am Freitag erfolgen. Die „Endeavour“ mit den sieben Astronauten an Bord werde dann am 22. August zur Erde zurückkehren, so die Nasa-Mitteilung.

Die Auswertung von Kontrollfotos nach dem Andocken der „Endeavour“ an die ISS hatten einen etwa 7,5 Zentimeter mal 7,5 Zentimeter großen Schaden an einer der hitzebeständigen Kacheln an der Unterseite der Raumfähre enthüllt. Über die Ergebnisse der Überprüfung vom Sonntag wurde zunächst nichts bekannt.

Ein neues System zur Energieübertragung von der ISS zur Raumfähre (Sspts) konnte nach Nasa-Angaben vom Sonntag erfolgreich getestet werden. Das System ermöglicht einen sehr viel längeren Aufenthalt der Raumfähre im All. Der erste Außeneinsatz der Astronauten der „Endeavour“ war am Samstagabend nach sechs Stunden und 17 Minuten erfolgreich abgeschlossen worden. Der Amerikaner Rick Mastracchio und der Kanadier Dave Williams hatten trotz einer Computerpanne an Bord der ISS wie geplant ein tonnenschweres Verbindungsteil installiert, an dem später ein weiteres Segment mit einem vierten Sonnensegel angedockt werden.

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