Google
verspricht eine geschützte Arbeitsumgebung. Die Nutzer hätten volle Kontrolle darüber, wer Seiten anlegen, Beiträge liefern sowie Informationen und die Versionshistorie einsehen könne. Teams können sich auch an der zentralen Unternehmens- oder Universitäts-IT vorbei unter Umgehung der Systemadministratoren im Web zusammenfinden. Datenschützer warnen aber generell bei Internet-Angeboten davor, wirklich brisante interne Dokumente auf fremden Datenbanken im Web zu lagern.
Google
Sites soll mit jedem gängigen Web-Browser und auf allen Betriebssystemen lauffähig sein. Die Inhalte seien direkt und vollständig durchsuchbar, verspricht das Unternehmen. Google
integriert Inhalte aus Youtube, Google
Docs, Google
Kalender oder Picasa nahtlos in den neuen Dienst. Dateien aller Formate, also auch konkurrierender Hersteller, lassen sich hochladen, speichern, betrachten oder bearbeiten. In der Standard-Version wird Google
Sites 10 GB Speicherplatz zur Verfügung stellen, in den Versionen Google
Apps Premium und Schul-Version gibt es zusätzlich 500 MB pro Nutzerkonto.
Der Internet-Dienst basiert auf der Technik von Jotspot, ein Internet-Startup aus dem kalifornischen Palo Alto. Im Oktober 2006 hatte Google
das Unternehmen aufgekauft, der Zugang für neue Nutzer wurde geschlossen. Jotspot basiert auf dem Grundprinzip des Wikis, nach dem auch die Wissensdatenbak Wikipedia organisiert ist. Dabei ist es jedem Nutzer möglich Seiten zu bearbeiten oder anzulegen. Jotspot hat das Wiki-System speziell für das Wissensmanagement in Unternehmen ausgebaut, Zugriffskontrollen und ähnliche Zusätze eingebaut und als web-basiertes Collaboration-Tool, als Team-Software, an Unternehmen verkauft.
