HB SAN FRANCISCO. Über das „Print Ads“-Programm des Internetkonzerns werden
Inserenten künftig Annoncen in 225 US-Zeitungen aufgeben können.
Darunter seien auch bekannte Blätter wie die „New York Times“
und die „Washington Post“, teilte Google am Dienstag mit. Durch
den neuen Service wollen Google und die Verlage neben
Werbeagenturen auch Internetnutzer ansprechen, die normalerweise
nicht in den traditionellen Medien annoncieren. Zudem werden
Lokalzeitungen durch den Dienst möglicherweise auch Inserenten
gewinnen, die nicht aus dem eigenen Einzugsgebiet stammen.
Auch Yahoo hat seine Zusammenarbeit mit Verlagen im
Anzeigengeschäft weiter ausgebaut. Das Programm des
Google-Rivalen deckt nun mit 400 US-Zeitungen mehr als doppelt
so viele Publikationen ab wie zuvor. Im Gegensatz zu „Print Ads“
zielt das Yahoo-Programm aber auf Verlage ab, die die
Werbeflächen auf ihren Internetseiten verkaufen wollen. Zu
diesem Zweck bietet Google ebenfalls ein Programm an.