| HANDELSBLATT, Montag, 13. September 2004, 10:00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik | ||||||||||||||||||||||||
Virenschutz durch Browser-Wechsel | ||||||||||||||||||||||||
dpa BERLIN. Angesichts von Virus-Attacken aus dem Internet hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen häufigen Wechsel so genannter Browser empfohlen. Statt Microsofts Internet Explorer sollten PC-Nutzer auch andere Web-Programme wie Mozilla oder Opera einsetzen, sagte BSI-Sprecher Michael Dickopf der „Berliner Zeitung“. Die meisten PC-Viren seien auf die Microsoft-Programme zugeschnitten. „Wer den Internet-Explorer nicht benutzt, kann auch von diesen Viren und Würmern nicht angegriffen werden“. Sein Amt begrüße deshalb eine Mischung verschiedener Browser- Programme, sagte Dickopf der Zeitung. Bei Microsoft Deutschland hieß es, man arbeite an einem Sicherheits-Update. Firmen-Sprecher Thomas Baumgärtner widersprach dem Eindruck, der Internet Explorer sei unsicherer als andere Web-Browser, die auch „große Sicherheitslücken“ aufwiesen. Virenscanner sowie Schutz-Programme (Firewall) schützten bereits vor dem Klau von PIN- und TAN-Nummern durch so genannte „Trojaner“. Die Verbraucherzentrale forderte über die Sicherheit beim Online-Banking neu nachdenken. | ||||||||||||||||||||||||
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