| HANDELSBLATT, Mittwoch, 30. Januar 2008, 11:15 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Dual-Sim | ||||||||||||||||||||||||
Handys mit Doppelherz | ||||||||||||||||||||||||
Von Franz Rother, Wirtschaftswoche | ||||||||||||||||||||||||
Das Mobiltelefon hat in den letzten Jahren sowohl im privaten, als auch geschäftlichen Bereich immer mehr an Bedeutung gewonnen. Für viele ist es daher keine Seltenheit mehr, direkt zwei Handys zu besitzen. Innovative neue Geräte bieten nun eine praktische Lösung für diese Situation. | ||||||||||||||||||||||||
DÜSSELDORF. Es ist noch nicht lange her, da zählten Menschen mit zwei Mobiltelefonen noch als Techno-Freaks. Heute ist das Zweithandy – zumindest unter Geschäftsleuten – eher die Regel als die Ausnahme, ist neben das Geschäftstelefon oft noch eines für private Telefonate getreten. Wer es leid ist, stets zwei Handys mit sich herumzutragen, dem bieten der Elektronikhändler Conrad sowie das Garchinger Startup-Unternehmen BellPepper nun Telefone mit eingebautem Doppelherz an. Sowohl in Conrads – ohne Vertrag – 299 Euro teurem Dual-Sim-Telefon Matsunichi D620 als auch im Modell TwinBell, das für 499 Euro auf den Markt kommen soll, lassen sich zwei Telefonkarten zugleich nutzen. Die 110 sowie 115 Gramm schweren Geräte reagieren dabei auf eingehende Anrufe unter der dienstlichen oder der privaten Nummer. Ein Tastendruck vor der Anwahl bestimmt, über welche Nummer ausgehende Gespräche geführt werden. Während das Conrad-Telefon nur in D und E-Netzen arbeitet, soll das Tri-Band-Handy TwinBell auch in den US-GSM-Netzen funktionieren. Zudem ermöglicht das UMTS-Modul im TwinBell Videotelefonie und schnelle Datenübertragungen. Mit maximalen Standby-/Sprechzeiten von 200 und zwei Stunden (Conrad) sowie 120 und 4,5 Stunden (TwinBell) fallen die Nutzungszeiten recht knapp aus: Wegen der doppelten Sendetechnik fehlt der Platz für leistungsstärkere Akkus. Quelle: Wirtschaftswoche, Nr. 03, 14.01.2008 | ||||||||||||||||||||||||
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