| HANDELSBLATT, Freitag, 8. Februar 2008, 09:31 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Mobile Business | ||||||||||||||||||||||||
Anwender dringend gesucht | ||||||||||||||||||||||||
Von Lars Reppesgard | ||||||||||||||||||||||||
Das iPhone macht noch keinen Boom - aber es hat vielen Menschen vor Augen geführt, was ein mobiles Büro sein könnte. Doch insgesamt stagniert das mobile Business derzeit, denn neue benutzerfreundliche Konzepte für Datendienste über das Internet sind Mangelware. Ein Problem, das die Experten auch auf dem am Montag beginnenden 3 GSM Mobile World Congress in Barcelona umtreiben dürfte. | ||||||||||||||||||||||||
DÜSSELDORF. Manchmal sind Zahlen doch nicht alles: Rund 2,3 Millionen iPhones hat Apple Für Netzbetreiber und die Anbieter von mobilen Lösungen für die Geschäftswelt dürfte der Trubel rund um das iPhone eine gute Nachricht sein. Vor allem, wenn sie sich ab Montag auf dem 3GSM Mobile World Congress in Barcelona die Köpfe darüber heiß reden, wie der Umsatz, den jeder Kunde bei der Nutzung dieser Dienste macht, weiter gesteigert werden kann. Denn bisher gilt: Neue, benutzerfreundliche Konzepte für Datendienste über das Mobiltelefon sind Mangelware. Schließlich wächst gegenwärtig deren Geschäft mit den mobilen Datendiensten längst nicht schnell genug, um die Umsatzverluste aufgrund sinkender Gesprächsgebühren aufzufangen. Beispielsweise zählt der Düsseldorfer Mobilfunker Vodafone So gut wie alle Topmanager haben bereits einen Blackberry Die teilweise schlechten Erfahrungen der Pionierkunden erschwert obendrein das Geschäft: So warnt das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner die Mobilfunkanbieter davor, sich zu wenig an den individuellen Anforderungen ihrer Großkunden zu orientieren. "Im Moment tun viele Anbieter nicht genug, um Unternehmenskunden langfristig zu halten", sagt Gartner-Analyst Martin Gutberlet. Er vermisst spezialisierte Teams, die jeweils einen Firmenkunden betreuten. "Das Ziel sollte sein, Marktanteile in einem Sektor zu verteidigen, in dem die Bedürfnisse der Kunden immer anspruchsvoller werden." Dabei gäbe es Möglichkeiten, die Kundenzufriedenheit zu steigern, sagt Gutberlet. So könne man für unterschiedliche Nutzer wie beispielsweise Vielreisende oder Fachleute mit einem hohen Bedarf an mobilen Datenverkehr individuelle Vertragsprofile erstellen. Angesichts der nur langsam wachsenden Datenumsätze durch Geschäftsanwender ruht die Hoffnung der Mobilnetzbetreiber verstärkt auf den Privatkunden. Mit eigenen mobilen Datenangeboten wie T-Zones bei T-Mobile, iMode von E -Plus oder Vodafone Die Kooperation von T-Mobile mit Apple | ||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||
|
|
|
MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK: |
| Blackberry-Blackout |
|
| RIM mit neuem Super-Blackberry |
|
| Biegsame Bildschirme aus der Druckerpresse |
|
| Handy-Hersteller setzen alles aufs Spiel |
|
| Abschied vom Dampfradio |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps |
|
| ©
Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH - Economy.One 2008 Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Bitte beachten Sie auch folgende Nutzungshinweise,die Datenschutzerklärung und das Impressum. |
|









