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29.10.2007 

Solche Berichte deuteten darauf hin, dass „die Leute das Gefühl haben, das Telefon wäre ein Teil von ihnen selbst“, erklärt der Psychologe B.J. Fogg vom „Persuasive Technology Lab“ der Universität Stanford. Die Menschen der Informationsgesellschaft seien so sehr darauf gedrillt, ja keinen Anruf zu verpassen, dass sie lieber einen falschen Alarm hinnehmen als eine Anfrage zu verpassen. „Unser Gehirn prüft ständig, ob wir jemandem antworten müssen.“




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In gewissen Kreisen ist man offenbar schon fast ein bisschen stolz auf die Phantomvibrationen. „Natürlich bekomme ich sie“, sagt Fred Wilson von der New Yorker Venture-Capital-Firma Union Square Ventures. „Ich kenne das schon seit mehr als zehn Jahren.“ Für andere aber ist es nur eine weitere technische Irritation. Jeff Posner, Betreiber der Website » e-ventsreg.com in New Jersey, entschied sich deswegen, seinen Blackberry nicht mehr am Gürtel zu tragen, sondern in die Hemdentasche zu stecken. Da sei aber alles noch schlimmer geworden.

Der Karikaturist Scott Adams berichtete in seinem Blog » dilbert.org, dass er die Phantomvibrationen etwa zehn Mal am Tag spüre und dann immer voller Erwartung auf eine E-Mail mit einer positiven Nachricht sei. Jake Ward von Qorvis Communications hat offenbar eine besonders sensible Form des Phänomens entwickelt: Er spürt es nach eigenen Angaben bereits, wenn eine mobile Nachricht gerade abgeschickt wurde und auf dem Weg zu seinem Smartphone ist. „Ich spüre es, schaue drauf. Keine Vibration. Dann fängt es an zu vibrieren. Ich bin eins mit meinem Blackberry.“

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