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19.12.2007 

Eine Alternative zum Rekorder bietet der HDTV-Empfang am PC. Der erste Schritt, um den PC für die Aufzeichnung HDTV fit zu machen, ist die Nachrüstung einer DVB-S2-Karte oder eines DVB-S2-Receivers für die USB-Schnittstelle. Damit ist der Empfang von HDTV via Satellit möglich. Karten oder Geräte sind zu Preisen zwischen 100 und 170 Euro erhältlich. Um die HDTV-Bilder ruckelfrei am Bildschirm darstellen zu können, muss der PC über eine schnelle CPU verfügen, die mindestens die Leistungsstufe eines Pentium 4 mit 3,2 GHz Taktfrequenz besitzt. Besser sind aber neuere CPUs mit mehreren Prozessorkernen, wie zum Beispiel aus der Intel Core2Duo- oder der Athlon-64-X2-Serie. Um volle HDTV-Qualität im 1080i-Format genießen zu können, sollte der Monitor eine native Auflösung von mindestens 1920x1080 Pixel haben, das Gerät muss zudem HDCP unterstützen. Für das kleinere HDTV-Format 720p genügen 1280 x 1024 Bildpunkte. Bei einer Bildschirmgröße von 24 Zoll, die nahezu alle Monitore mit einer Auflösung von 1920x1200 Pixel besitzen, kann man schon recht komfortabel fernsehen.

Die Grafikkarte des PCs sollte eine HDMI-Schnittstelle besitzen, um die problemlose Ausgabe der Bilddaten an Monitor oder Fernseher zu gewährleisten. Meistens wird das Signal über einen der üblichen DVI-Anschlüsse ausgegeben, ein Adapterstecker von DVI auf HDMI ermöglicht die Verbindung mit dem Fernseher oder Monitor. Darüber hinaus sollte die Karte HDCP unterstützen, um die Wiedergabe von entsprechend geschützten Videos und HDTV-Sendungen zu ermöglichen. Oft weisen aktuelle Grafikkarten, die mit den genannten Eigenschaften ausgestattet sind, das Kürzel „HD“ in der Typenbezeichnung auf. Für Premiere und andere Pay-TV-Sender ist auch am PC mehr Ausstattung erforderlich: Vor allen Dingen wird ein so genannter CI-Slot („Common Interface“) benötigt, dabei handelt es sich um einen Steckplatz für das oben erwähnte CA-Modul. Den CI-Slot gibt es als Erweiterung für eine Reihe der handelsüblichen DVB-S2-Karten ab ungefähr 40 Euro. Wahlweise kann man auch gleich zu einem externen DVB-Receiver greifen, in den ein CI-Slot bereits fertig integriert ist.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Spezialfall Premiere

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