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13.02.2008 

Autos sind ein Kern der M2M-Anwendungen. Die Telekom -Tochter T-Systems etwa testet derzeit zahlreiche Anwendungen auf vier Rädern. Eine Variante könnte ein Frühwarnsystem für das Auto sein: Es wertet Angaben zu Wetter, Straßenverlauf und Fahrgeschwindigkeit aus und warnt den Fahrer, wenn er zu schnell auf eine Kurve zusteuert, wo der Wagen etwa wegen nasser Fahrbahn ins Schlingern geraten könnte.

Solche Überlegungen sind mehr als nur technische Spielereien. So überlegt die niederländische Regierung derzeit, die Kraftfahrzeugsteuer künftig nach der Summe der gefahrenen Kilometer zu bemessen. Die Autos sind dann mit Funkchips ausgestattet, ähnlich wie beim deutschen Mautsystem.

"M2M ist eines der Themen, denen jeder ein ganz großes Wachstumspotenzial voraussagt", sagt Nick Jones von Gartner. "Allerdings wird es wohl keine Killerapplikation geben, sondern viele kleine Lösungen."

Booz-Allen-Berater Friedrich hat noch einen zweiten Wachstumsmarkt für die sprechenden Maschinen ausgemacht: das Gesundheitswesen. Alte oder kranke Menschen können Blutdruck oder Herzfrequenz zuhause von Sensoren prüfen und per Mobilfunkverbindung zur Kontrolle zum Arzt übermitteln. So ließen sich die Kosten senken, argumentiert Friedrich. "Im Gesundheitswesen wächst der Druck zu sparen und M2M wäre eine sinnvolle Lösung, von der Patienten und Versicherer profitieren würden", sagt der Experte. "Werden solche Systeme im Gesundheitswesen flächendeckend eingesetzt, rechnen sich solche Dienste auch für die Mobilfunknetzbetreiber."

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