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HANDELSBLATT, Freitag, 18. April 2008, 12:18 Uhr
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Auch GE forscht seit langem an der OLED-Technik. Bereits 2004 stellte das Unternehmen ein 24 x 24-Zoll-Display vor, dass die Helligkeit und den Wirkungsgrad einer Glühlampe erreichte. Damit gelang zum ersten Mal der Nachweis, dass sich die Technik für Beleuchtungsanwendungen eignet. Seitdem hat GE die Effizienz seiner OLEDs mehr als verdoppelt.

Das Roll-to-Roll-Verfahrens ist nun der Abschluss eines vierjährigen Forschungsprojekts zwischen GE Global Research, Energy Conversion Devices und dem National Institute of Standards and Technology des US-Handelsministeriums. Die Partner haben insgesamt 13 Mill. Dollar in das Projekt investiert.

Bis 2010 will GE die Fertigungstechnik reif für die Serienproduktion machen. Bis dahin bleibe allerdings noch einiges zu tun, dämpft Carlos Härtel, Geschäftsführer von GE Global Research Europe, allzu hohe Erwartungen. Das gelte für das Roll-to-Roll-Verfahren genauso wie für die Leistungsfähigkeit der heutigen OLEDs.

Den Erfindern einer günstigeren Produktionstechnik winkt ein Milliardenmarkt. Das Marktforschungsunternehmen Display-Search prognostizierte jüngst, dass der Umsatz mit OLED-Bildschirmen diese Jahr um 69 Prozent auf 827 Mill. Dollar zulegen werde. Auch in den nächsten beiden Jahren erwartet das Unternehmen Wachstumsraten von über 50 Prozent.

Sogenannten Active Matrix OLEDs – die Samsung, LG und Sony entwickeln – werde schon 2008 der Durchbruch gelingen, sagt Display-Search-Berater Barry Young. „Für 2009 erwarten wir erste Auslieferungen von Displays für Notebooks, dann werden die Hersteller rapide zu Fernsehern übergehen.“


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