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09.08.2007 

Auch in Bewegung im Zug oder Auto kann die Verbindung per UMTS hergestellt werden. Die Übertragungsleistung lässt dabei aber nach. Foto: VodafoneLupe

Auch in Bewegung im Zug oder Auto kann die Verbindung per UMTS hergestellt werden. Die Übertragungsleistung lässt dabei aber nach. Foto: Vodafone

Öffentliche WLAN-Hotspots

In Bahnhöfen, Flughäfen, Tankstellen, Hotels und in der Gastronomie wird mittlerweile oft auch der Internet-Zugang per „Hotspot“ angeboten. Das bedeutet, dass vor Ort ein Funknetzwerk mit WLAN-Technik aktiv ist, über das (in der Regel gegen Gebühr) auf das Internet zugegriffen werden kann. Als Empfangshardware wird lediglich ein Notebook oder PDA mit WLAN-Adapter benötigt. Die Leistungsfähigkeit eines solchen Internet-Zugangs liegt – meistens zumindest – oberhalb der einer UMTS-Verbindung. Das liegt daran, dass im Hintergrund eine DSL-Leitung mit bis zu 16 MBits/s Übertragungsrate zur Verfügung steht. Je nach Auslastung können die Übertragungsleistungen aber einbrechen, so dass unter Umständen nur einfache Anwendungen wie E-Mail und Surfen möglich sind.


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Wichtigster Hotspot-Betreiber in Deutschland ist die Telekom mit über 7500 Standorten. Für den Zugang vor Ort wird zur Abrechnung eine Kreditkarte benötigt, die Gebühren betragen 9,99 für 180 Minuten und danach 8 Cent pro Minute. Wahlweise kann die Abrechnung aber auch über die eigene T-DSL-Rechnung erfolgen. Abrechnungsverfahren anderer Betreiber wie zum Beispiel „The Cloud“ (800 Standorte) benutzen auch Mehrwert-SMS als Zahlungsweg oder die Kundenkonten von Kooperationspartnern aus der Telekommunikationsbranche.


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Der Markt entwickelt sich jedoch zunehmend heterogen. Gerade in Hotel und Gastronomie bieten viele Gastwirte in Eigenleistung einen Hotspot als kostenlosen Zusatzservice an – oder versuchen über diesen Dienst zusätzliche Einnahmen zu generieren. Oft bezahlen Sie die anfallenden Gebühren dann einfach mit der Bewirtungsrechnung. Diese Art des Internetzugangs ist natürlich immer an feste Standorte gebunden und eher dann geeignet, wenn keine ständige Abhängigkeit vom mobilen Internet-Zugang besteht. Falls der gelegentliche Blick in den Posteingang vom Cafe oder Hotelzimmer aus genügt, sind Hotspots unter dem Strich preiswerter und leistungsfähiger als der Zugang per UMTS.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Andere Zugangsmöglichkeiten

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