| HANDELSBLATT, Donnerstag, 8. Mai 2008, 10:30 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Das Ergebnis lässt sich nun auf vielfältige Weise weiter verarbeiten: Wer auf das Briefsymbol klickt, kann den individuell gestalteten Kartenausschnitt per E-Mail verschicken. Der Nutzer kann sogar wählen, ob ein Screenshot der neu gestalteten Karte an die E-Mail gehängt werden soll oder ob Google Earth eine KML-Datei verschickt. KML-Dateien sind Metadaten, die alle in die Karte eingetragenen Zusatzinformationen samt Ortsangaben enthalten und sich in Google Earth und Google Maps öffnen lassen. Das ist sehr praktisch, weil sie sich nicht nur per E-Mail verschicken, sondern auch auf Webseiten veröffentlichen lassen. Ein Klick auf eine KML-Datei – und das automatisch gestartete Google Earth steuert gleich den hinterlegten Ort an. Bei Bedarf lassen sich auch mehrere Orte auf der Welt miteinander verknüpfen, der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Institutionen wie die Vereinten Nationen, die Europäische Kommission oder Amnesty International bereiten auf diese Weise Datenmaterial auf, um es über Google Earth einem breiten Publikum zu präsentieren. Andere Erweiterungen lassen dreidimensionale Stadtmodelle auf dem Bildschirm erscheinen, sie entlarven Umweltsünder oder blenden die Position von Radarfallen ein. Zudem gibt es Funktionen, die Großbrände, Fluten oder Umweltkatastrophen nahezu in Echtzeit markieren und so Helfer unterstützen können. | ||||||||||||||||||||||||
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