Dass Nordamerika weiter großes Potential birgt, bestätigen auch andere Intralogistik-Unternehmen. So ist bei der Beumer Maschinenfabrik GmbH, einem Anbieter von Verteiler- und Sortiersystemen, der Umsatz der US-Tochter Beumer Corporation in New Jersey mittlerweile auf über 40 Mill. Dollar gewachsen: „Das stellt für uns eine stolze Zahl dar, aber wir sehen uns noch lange nicht am Ende“, sagt Matthias Erdmannsdörfer, Geschäftsführer der Beumer Corporation. „In den USA können und werden wir noch einiges erreichen, auch wenn die drohende Rezession dies eventuell verlangsamt, aber nicht aufhält.“ Erfolgreich ist Beumer in den USA mit Sortier- und Verteilanlagen, die besonders im Versandhandel fest am Markt etabliert sind.
„Bei einem Importanteil von 65 Prozent in die USA und dem derzeitigen Dollarkurs ist unsere Wettbewerbsfähigkeit natürlich schwer unter Druck geraten“, berichtet Beumer-Geschäftsführer Erdmannsdörfer. „Daher wollen wir den Importanteil aus Europa künftig auf Kernkompetenzen begrenzen und ein leistungsfähiges lokales Lieferantennetz entwickeln.“ Von allen Auslandsmärkten der Beumer-Gruppe bleibe Nordamerika jedoch derjenige mit dem größten Potential. „Hier finden wir eine einwandfreie Infrastruktur, global agierende Kunden und ein gewöhnungsbedürftiges, aber klar strukturiertes Rechtssystem“, sagt Erdmannsdörfer.
