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13.12.2007 
Subprime-Krise

Französische Banken beschließen wohl Aufbau von Krisenfonds

Fünf französische Banken haben sich einem Zeitungsbericht zufolge auf den Aufbau eines Kreditkrisenfonds mit einem Volumen von einer Milliarde Euro geeinigt. Die Umsetzung eines ähnlichen Plan in den USA läuft angeblich eher schleppend.

HB ZÜRICH. Der Rettungsfonds solle ab Anfang 2008 einen liquiden Markt für französische Investmentfonds sicherstellen, die durch die globale Kreditkrise destabilisiert worden seien, berichtet die "Financial Times“ (FT) in ihrer Donnerstagausgabe.

An dem Fonds beteiligt sind dem Bericht zufolge die Banken BNP Paribas, Societe Generale, Calyon, die Investmentsparte von Credit Agricole, Natixis und HSBC in Frankreich. Die Finanzinstitute hätten den Fonds als Sicherheitsnetz für Investoren und Emittenten von Wertpapieren konzipiert, falls sich die Kreditbedingungen Anfang nächsten Jahres verschlechtern sollten.

Unter Berufung auf die französische Zeitung "Les Echos“ berichtet die "Financial Times“ weiter, die Banken hätten sich nach monatelangen Gesprächen darauf verständigt, durch Vermögenswerte gesicherte erstklassige Wertpapiere im Wert von einer Milliarde Euro in den Fonds einzubringen.

Mitte Oktober hatten bereits die US-Großbanken Citigroup, Bank of America und JP Morgan Chase & Co mitgeteilt, gemeinsam mit anderen Finanzinstituten einen Kreditkrisenfonds mit einem Volumen von rund 80 Mrd. Dollar aufbauen zu wollen. Mit dem Investmentvehikel, über das marode Hypothekendarlehen und andere Finanzinstrumente zurückgekauft werden können, sollen größere Schäden an den internationalen Finanzmärkten verhindert werden. Das "Wall Street Journal“ hatte am Mittwoch berichtet, dass einige der beteiligten Banken jedoch ihr Interesse an dem Fonds verloren hätten. Die Finanzinstitute bezweifelten, dass der Fonds die Kreditklemme beseitigen könnte.

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