| HANDELSBLATT, Donnerstag, 13. Dezember 2007, 13:58 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Staatseigene Förderbank | |||||||||||||||||||||||||||||||||
KfW braucht 2008 fast 10 Milliarden Euro mehr | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Krise bei der Mittelstandsbank IKB schlägt sich auch im Kapitalbedarf der Haupteignerin KfW nieder. Für 2008 erwartet die staatseigene Förderbank ein Refinanzierungsvolumen von rund 70 Mrd. Euro. Das sind fast zehn Mrd. Euro mehr als in diesem Jahr. Doch die Erhöhung hat auch andere Ursachen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
HB FRANKFURT. Das Institut müsse unter anderem wegen Mittelabflüssen bei der IKB-Zweckgesellschaft Rhineland Funding ihre Liquiditätsbestände wieder auffüllen, teilte die KfW am Donnerstag mit. Die KfW war im Sommer für Liquiditätslinien bei Rhineland Funding eingesprungen. Die KfW trägt als Hauptaktionärin der wegen der US-Hypothekenkrise in Schieflage geratenen Bank den größten Teil des von der Kreditwirtschaft geschnürten Rettungspakets von über sechs Mrd. Euro.
Hauptgrund für den höheren Refinanzierungsbedarf sei aber das Fördergeschäft der KfW, teilte die Bank mit. Dieses werde 2008 angesichts der soliden wirtschaftlichen Verfassung Deutschlands deutlich zunehmen. Die KfW will sich im nächsten Jahr erneut vor allem über Benchmark-Anleihen refinanzieren. Außerdem werde es andere öffentliche Anleihen und Privatplatzierungen geben. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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