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17.12.2007 
Hessen und Thüringen

Sparkassen wollen keine WestLB-Risiken übernehmen

Die Sparkassen in Hessen und Thüringen sind offen für Gespräche über ein Zusammengehen der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) mit der WestLB. Sie wollen bei einem Zusammengehen aber keine zusätzlichen Risiken übernehmen.

HB FRANKFURT. Die Helaba habe dank einer konservativen Risikopolitik beste Voraussetzungen, aus den gegenwärtigen Turbulenzen an den Finanzmärkten gestärkt hervorzugehen, sagte der Verbandsvorsitzende des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT), Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), am Montag in einer Mitteilung. Deshalb könne die Helaba auch alleine weitermachen. Andererseits verfolge der SGVHT, der zu 85 Prozent an der Helaba beteiligt ist, sehr genau das sich verändernde Landesbankenumfeld und die möglichen Konsequenzen für die Strategie der Helaba.

Dem Wunsch der WestLB-Anteilseigner, Gespräche über ein Zusammengehen mit der Helaba zu führen, stehe der SGVHT offen gegenüber. Vor einer Aufnahme von Verhandlungen müsse aber geprüft werden, ob ein Zusammengehen „im Interesse der Unternehmen und Träger der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen liegt“. Die Zehn-Punkte- Erklärung der WestLB-Eigentümer werfe einige Fragen auf wie etwa die dort hervorgehobene Notwendigkeit, die WestLB restrukturieren zu müssen. Deshalb sei es selbstverständlich, dass man sich zunächst die WestLB „sehr genau anschauen müsse“, erklärte Kaminsky. Dies werde die WestLB auch mit der Helaba tun. Die Beteiligten müssten jetzt, wie in solchen Fällen üblich, „in Ruhe, ohne Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen miteinander sprechen“.

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