Der Finanzdienstleister AWD hat im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte in Deutschland und Österreich einen Rekordgewinn eingefahren. Das zum schweizerischen Versicherungskonzern Swiss Life gehörende Unternehmen bekam im Schlussquartal allerdings die Krise an den weltweiten Finanzmärkten zu spüren. Das könnte sich fortsetzen.
HB FRANKFURT. Wie AWD
am Mittwoch mitteilte, stieg der Nettogewinn 2007 um 1,1 Prozent auf 57,4 Mill. Euro. Der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozent auf 762,4 Mill. Euro. Von Oktober bis Dezember ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum allerdings um 31 Prozent auf 12,0 Mill. Euro zurück. Beim Umsatz büßte AWD
ebenfalls ein. Grund dafür sei eine schleppende Nachfrage in Großbritannien gewesen, die durch die Krise an den Immobilien- und Finanzmärkten ausgelöst worden sei, sagte AWD
-Chef Carsten Maschmeyer. Zudem habe der starke Euro das Finanzergebnis belastet.
Ende 2007 beschäftigte AWD
6 439 Berater, das waren 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Berater ist bei Finanzdienstleistern ein Treiber für das Umsatzwachstum.
Bis auf das Sorgenkind Großbritannien verbuchten alle anderen Regionen, in denen AWD
tätig ist, 2007 mehr Umsatz. Das Plus von vier Prozent in Deutschland sei auf den guten Vertrieb staatlich geförderter Produkte zur Altersvorsorge zurückzuführen, sagte Maschmeyer. Auch in Österreich und der Schweiz stiegen die Erlöse.
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