| HANDELSBLATT, Dienstag, 6. Mai 2008, 14:38 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Schafe auf den Gleisen | ||||||||||||||||||||||||
ICE-Unglück betrifft Hannover Rück | ||||||||||||||||||||||||
Die Hannover Rück | ||||||||||||||||||||||||
HB HANNOVER. "Die Deckungssumme der Police beträgt aber nur zwei Mill. Euro", sagte Firmenchef Wilhelm Zeller am Dienstag auf der Hauptversammlung in Hannover. Schafe waren am 27. April auf die Gleise der ICE-Trasse München-Hamburg gelaufen und hatten zur Entgleisung eines Zuges geführt. Im ersten Quartalen zählte der Konzern insgesamt acht Großschäden, die zu einer Nettobelastung von 68 Mill. Euro führten, wie Zeller sagte. Dazu zählten die Schneestürme in China, der Wintersturm "Emma" in Europa und eine Flut in Australien. Der weltweit viertgrößte Rückversicherer ist dennoch mit einem Gewinnplus von gut einem Fünftel ins neue Jahr gestartet. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Branchenexperten, die mit höheren Zahlungen für Großschäden und höheren Abschreibungen auf Kapitalanlagen gerechnet hatten. "Es war ein gutes Quartal", bilanzierte Firmenchef Wilhelm Zeller am Dienstag. "Und der Kapitalmarkt teilt unsere Einschätzung." Die Aktie stieg um drei Prozent. Vor Steuern und Zinsen verdiente Hannover Rück Lesen Sie weiter auf Seite 2: Starker Euro belastet | ||||||||||||||||||||||||
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