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13.05.2008 
Nach Spekulationsskandal

Société Générale muss Gewinneinbußen hinnehmen

Der Nettogewinn der vom weltgrößten Handelsskandal gebeutelte französischen Großbank Société Générale ist im ersten Quartal um fast ein Viertel zurückgegangen. Analysten hatten sich aber auf noch schlechtere Nachrichten vorbereitet.

HB PARIS. Der Nettogewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,4 Prozent auf 1,096 Mrd. Euro und lag damit noch über den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 924 Mill. Euro gerechnet hatten. Vor allem im Investmentbanking und im Firmenkundengeschäft gingen die Gewinne zurück. Die Einnahmen im ersten Quartal beliefen sich auf 5,679 Mrd. Euro.

Das Institut wirft dem Händler Jérôme Kerviel vor, mit unerlaubten Börsenspekulationen der Bank einen Schaden von 4,9 Mrd. Euro zugefügt haben. Wie viele andere Finanzinstitute weltweit leidet Société Générale zudem unter der Kreditmarktkrise und musste in diesem Zusammenhang Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen.

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