Die französische Großbank Crédit Agricole
erwägt eine Kapitalerhöhung von 5,9 Mrd. Euro. Diese Pläne begründete das Unternehmen am Dienstag mit Abschreibungen bei der Investmentbanking-Sparte Calyon. Die Abschreibungen liegen im Milliardenbereich.
HB PARIS. Für die Kapitalerhöhung sollten Bezugsrechte ausgegeben werden. Die Aktie von Crédit Agricole
rutschte an der Pariser Börse daraufhin vier Prozent ab.
Der Konzern kündigte zudem Kosteneinsparungen bei Calyon an. Auch werde die Sparte künftig verstärkt auf risikoärmere Anlagen setzen. Die erwarteten Abschreibungen belaufen sich den Angaben nach auf 1,2 Mrd. Euro. Crédit Agricole
war im Zuge der Kreditkrise zuletzt in die roten Zahlen gerutscht. Für das erste Quartal rechnet die Bank jedoch mit einem Nettogewinn von 892 Mill. Euro.

