0 Bewertungen
28.09.2007 

Für die SEB bedeutet das neue, zusätzlich eingeführte Kontomodell, dass sie zumindest einige wenige Euro pro Monat und Kunde an Gebühren erhält. Details zur Gebührenstruktur nennt die Bank noch nicht. Gleichzeitig setzt sie darauf, dass die Rabatte zum vermehrten Einsatz der Kreditkarte führen. Das würde sich positiv bemerkbar machen, weil Banken von Kreditkartenunternehmen an den Einnahmen der Kreditkartenzahlungen beteiligt werden. Experten schätzen, dass bei einer Bank heutzutage die Kosten für ein Girokonto je nach Ausgestaltung bei rund 100 Euro im Jahr liegen. Entsprechend wäre eine Grundgebühr von etwas über acht Euro im Monat bereits kostendeckend.


Kostenlose Bargeldversorgung

EC-Karte verliert: Eines haben viele der neuen Girokontomodelle gemeinsam: Die Kunden können mit der zum Konto gehörende Kreditkarte kostenlos an allen Geldautomaten in Deutschland Bargeld abheben. Wenn sich dieses Angebot beim Kunden durchsetzt, verliert die Maestro-Karte – die ehemalige EC-Karte – an Bedeutung.

Automaten für alle: Gleichzeitig verlieren die Geldautomatennetze der Sparkassen. Volksbanken und Großbankengruppen an Bedeutung. War es früher attraktiv, ein Konto bei einer Sparkasse zu haben, weil man bundesweit kostenlos abheben konnte, fällt dieses Argument nun weg. Bei SEB, Citibank oder ING Diba stehen dem Kunden via Kreditkarte alle Automaten kostenlos zur Verfügung.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Sauber- und Buhmänner

24.07.2008 , 13:43 Uhr
Anzeige

weiterImmobilien + Vorsorge

Phoenix-Anleger müssen sich gedulden  Artikel in Merkliste

23.07.2008

Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen gerät unter Druck: Die Behörde braucht dringend Geld, um die rund 30 000 Anleger des insolventen Optionshändlers Phoenix Kapitaldienst zu entschädigen, Sie waren Opfer des größten Kapitalanlagebetrugs der Nachkriegsgeschichte. Artikel


Anzeige