0 Bewertungen
08.04.2008 

Für große Irritation am Markt hatte kürzlich ein Interview mit Blackstone-Chef Stephen Schwarzman gesorgt. Darin war der Eindruck erweckt worden, Blackstone nehme von weiteren großen Übernahmen in Deutschland Abstand. Pike widersprach dem deutlich: „Wir ziehen uns in keiner Weise aus Deutschland zurück“, sagte er. „Und das meine ich jetzt nicht nur in Bezug auf das Immobiliengeschäft.“

Der Finanzinvestor besitzt hierzulande unter anderem den Folienhersteller Klöckner Pentaplast und ist mit 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt. Branchenkreisen zufolge gehört Blackstone zudem zu den vier verbliebenen Bietern um eine Minderheitsbeteiligung am Mischkonzern Evonik. Hier wird eine Entscheidung bis Sommer erwartet.


Ein großes Imperium

Diversifiziert

Blackstone ist weitaus mehr als ein Private-Equity-Haus. Mitgründer Stephen Schwarzman hat ein Konglomerat geschaffen, das auch Hedge-Fonds, Immobiliengeschäft, Beratung bei Übernahmen oder Restrukturierungen sowie Fondsplatzierungen umfasst. Ende 2007 lag das verwaltete Vermögen bei 102 Mrd. Dollar – gut ein Viertel davon waren Immobilien.

Börsengang

Im Juni – kurz vor dem Beginn der internationalen Finanzkrise – ging Blackstone noch an die Börse und sammelte 4,1 Mrd. Dollar ein. Doch die Papiere bereiten den Käufern wenig Freude: Die Aktie notiert 40 Prozent unter dem Ausgabepreis.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterImmobilien + Vorsorge

Phoenix-Anleger müssen sich gedulden  Artikel in Merkliste

23.07.2008

Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen gerät unter Druck: Die Behörde braucht dringend Geld, um die rund 30 000 Anleger des insolventen Optionshändlers Phoenix Kapitaldienst zu entschädigen, Sie waren Opfer des größten Kapitalanlagebetrugs der Nachkriegsgeschichte. Artikel


Anzeige