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14.04.2008 

Die Bonner Bank müsste sich dazu aber aus Vertriebsvereinbarungen mit der Talanx-Gruppe herauskaufen. In Finanzkreisen hieß es, die Allianz verspreche sich von dieser Lösung, dass die Massenkundschaft der Postbank für den Versicherungsvertrieb leichter zugänglich sei als die gehobenere Klientel der Dresdner Bank.

Die Allianz gilt derzeit beim Bund, der Post-Großaktionär ist, als Favorit für die Postbank. Berlin wolle neben der Deutschen Bank einen zweiten „nationalen Champion“ schaffen, heißt es. Eine mögliche Einbringung der Postbank in die Deutsche Bank oder die Commerzbank wird derzeit wegen der größeren Zahl der dann notwendigen Stellenstreichungen skeptisch gesehen. In Finanzkreisen hieß es zuletzt jedoch, sollte die Postbank an einen Konkurrenten gehen, wäre die Dresdner Bank auch bereit, PCC an einen anderen Wettbewerber zu veräußern.

Der Name Dresdner Bank könnte in Zukunft für die Investmentbank Dresdner Kleinwort reserviert bleiben, heißt es in Finanzkreisen. Ein vollständiger Verkauf gilt hier als unwahrscheinlich. Einen Anteil, möglicherweise sogar die Mehrheit zu veräußern werde jedoch erwogen. Dies dürfte aber in Zeiten der Krise, die zum Kollaps des US-Branchenriesen Bear Stearns führte, schwierig werden.

Finanzkreisen zufolge wurden zuletzt Gespräche, aber noch keine konkreten Verhandlungen mit der russischen Sberbank geführt. Diese baut derzeit in Moskau und London das Investment-Banking auf und sucht nach Verstärkung. Kritiker in Moskau äußerten jedoch Zweifel, dass das Management der schwerfälligen Sberbank für eine Großübernahme bereits gerüstet sei.

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