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21.04.2008 

"Obwohl die Einnahmen in den meisten unserer Geschäftsbereiche gestiegen sind, sind diese Ergebnisse ganz klar nicht das, was wir erwartet haben", sagte Kenneth D. Lewis, der Chairman und CEO der Bank. Er sagte, das Institut habe mit der Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung und den Verwerfungen an den Kapitalmärkten zu kämpfen.

Weltweit wurden Banken von der Finanzmarktkrise hart getroffen. So hat die größte Bank der USA, die Citigroup, seit Mitte 2007 Belastungen von mittlerweile rund 46 Mrd. Dollar verkraften müssen. Im ersten Quartal schrieb das Institut einen Verlust von über fünf Mrd. Dollar. Nun sollen 13 000 Stellen wegfallen. Institute wie die Citigroup besorgen sich deshalb in großem Stil frisches Geld von Investoren, auch von ausländischen Staatsfonds. Die Bank of America hatte Anfang des Jahres durch die Ausgabe von Vorzugsaktien rund zwölf Mrd. Dollar eingenommen.

Im Gegensatz zu US-Marktführer Citigroup stürzte die im Privatkundengeschäft besonders starke Bank jedoch nicht ins Minus.

Der Bank-of-America-Chef Lewis hatte vor den jüngsten Geschäftszahlen angekündigt, das Geldhaus werde im laufenden Jahr nicht nur profitabel sein, sondern auch seine 30-jährige Geschichte einer Dividendenerhöhung fortsetzen und dabei für 2008 ein Ergebnis je Aktie von über 4 Dollar vorausgesagt.

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