Der Rückversicherer Hannover Rück hat in den ersten neun Monaten 2007 seinen Gewinn deutlich gesteigert. Dies lag vor allem der Steuerreform. Die Aktionäre sollen nun eine Sonderdividende bekommen.
HB HANNOVER. Der weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat sich für 2007 höhere Ziele gesteckt. Es sehe gut aus, dass der Konzern das Ziel einer Eigenkapitalrendite von mindestens 15 Prozent übertreffen werde, sagte Vorstandschef Wilhelm Zeller am Donnerstag in Hannover. Berücksichtigt man die Steuerersparnis von 180 Mill. Euro durch die Steuerreform, ergebe sich sogar eine Eigenkapitalrendite von mindestens 20 Prozent. In den nächsten Jahren wolle die Hannover Rück beim operativen Ergebnis (Ebit) und Gewinn je Aktie prozentual zweistellig wachsen, bekräftigte Zeller in einer Telefonkonferenz mit Analysten.
In den ersten neun Monaten verdiente die Hannover Rück trotz des Wintersturms „Kyrill“ und der Überschwemmungen in Großbritannien deutlich mehr. Bis 30. September stieg das Ebit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,3 Prozent auf 690,3 Mill. Euro. Der Überschuss legte um 55 Prozent auf 589,3 Mill. Euro zu. Wegen des Verkaufs der US-Tochter Praetorian ging die gebuchte Bruttoprämie um elf Prozent zurück auf 6,4 Mrd. Euro. Zeller zeigte sich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. Der Aktienkurs sank jedoch um zweieinhalb Prozent.
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