Der weltgrößte Rückversicherer Swiss Re hat 2007 einen geringeren Gewinnrückgang als von Analysten erwartet verbucht. Anleger zeigten sich nach Bekanntgabe der Zahlen deutlich beruhigt und griffen zum Börsenstart kräftig zu.
HB ZÜRICH. Der Reingewinn des Schweizer Rückversicherungskonzerns Swiss Re
ist im Jahr 2007 wegen Abschreibungen im Zuge der US-Hypothekenkrise um neun Prozent auf 4,16 Mrd. Franken (2,6 Mrd. Euro) und damit etwas weniger stark als von Analysten erwartet gesunken.
Die verdienten Prämien steigerte der weltgrößte reine Rückversicherer um sieben Prozent auf 31,66 Mrd. Franken. In der größten Sparte, dem traditionellen Nichtleben-Geschäft, verbesserte sich die Rentabilität leicht; der kombinierte Schaden-Kosten-Satz lag bei 90,2 nach 90,5 Prozent.
Swiss Re
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Basierend auf der Marktentwicklung bis zum 20. Februar rechnet der Konzern mit einem weiteren erfolgswirksamen Bewertungsverlust bei strukturierten Credit Default Swaps von 240 Mill. Franken. Diese Wertveränderung konnte durch positive Entwicklungen im Anlageportfolio ausgeglichen werden, hieß es.
Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,99 Mrd. Franken Reingewinn gerechnet. Das Prämienvolumen war auf 31,93 Mrd. Franken und die Combined Ratio auf 93 Prozent geschätzt worden.
Die Zahlen der Swiss Re
hätten die Stärke des zugrundeliegenden Versicherungsgeschäfts des Unternehmens gezeigt, sagt Heinrich Wiemer, Analyst bei der Bank Vontobel. Über der Sparte Finanzdienstleistungen hänge aber ein Fragezeichen, weil sie ihre Verluste im ersten Quartal noch ausbauen könnte.
Anleger zeigten sich nach Bekanntgabe der Zahlen deutlich beruhigt: In den ersten Handelsminuten konnte die Aktie um mehr als vier Prozent zulegen.

