Getrieben von der Winterthur-Übernahme und starkem organischen Wachstum hat Europas zweitgrößter Versicherer Axa im ersten Quartal deutlich mehr Prämien eingenommen. Vor allem das Neugeschäft mit Lebensversicherungen und Sparprodukten lief gut.
HB PARIS. Die Prämieneinnahmen seien um 33,5 Prozent auf 29,367 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im Eurostoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Die deutlichsten Zuwächse verzeichnete der Versicherer im Schaden- und Unfallgeschäft. Hier legten die Prämieneinnahmen um 42,1 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu. In der Sparte profitierte Axa vor allem vom Kauf des Schweizer Versicherers Winterthur.
Im Leben- und Krankengeschäft – dem größten Konzernbereich – stiegen die Prämien um 36,4 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Die Erlöse aus dem Neugeschäft mit Lebensversicherungen und anderen Sparprodukten stiegen den Angaben zufolge um 33,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro und übertrafen damit die Analystenerwartung von 1,96 Milliarden Euro.

