Die AMB-Generali-Gruppe will konzernintern ihre Versicherungstöchter Volksfürsorge und Generali fusionieren. Das soll nach Unternehmensangaben mittelfristig hohe Kosteneinsparungen bringen und den Konzern schlagkräftiger machen. Durch den Schritt sollen bis zu 500 Arbeitsplätze wegfallen.
HB FRANKFURT. Das Konzept des Managements, das am Donnerstag dem Aufsichtsrat vorgestellt wurde, sieht vor, dass die neuen Sach- und Lebensversicherungsgesellschaften den Namen „Generali“ tragen. Sitz soll München sein, wo bereits die bisherigen Generali-Versicherungen sitzen. Der Standort Hamburg, wo die Volksfürsorge sitzt, soll erhalten bleiben.
Die Verschmelzung werde bis zum Jahresbeginn 2009 vollzogen. Damit plant AMB Generali eine jährliche Kostenreduzierung von rund 100 Mill. Euro. Wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtete, sollen im Zuge der Verschmelzung 450 bis zu 500 Stellen abgebaut werden. Ein AMB-Sprecher wollte dies nicht kommentieren und verwies auf eine Telefonkonferenz am Freitag, auf der das Unternehmen Details erläutern wolle.
AMB Generali rechnet für 2007 mit einem Gewinn von 400 Mill. Euro, für 2008 mit einem Überschuss von 450 Mill. Euro. „Für die beiden Folgejahre erwartet der Konzern aufgrund bereits in Umsetzung befindlicher Maßnahmen sowie der aktuell vorgestellten Fusion der beiden Versicherer eine Steigerung des Jahresüberschusses auf 500 Mill. Euro im Geschäftsjahr 2009 und 550 Mill. Euro im Geschäftsjahr 2010“, hieß es.

