Die Volksfürsorge hat bei Lebens- und Sachversicherungen in den ersten neun Monaten des Jahres zugelegt. Deutschlands drittgrößter Erstversicherer AMB Generali will seine Tochter Volksfürsorge bis Anfang 2009 mit Generali fusionieren und verspricht sich davon Einsparungen von 100 Millionen Euro im Jahr.
Eine Filiale des Versicherungskonzerns Generali. Die Marke Volksfürsorge soll es weiter geben. Foto: Archiv
HB FRANKFURT. Die Tochter von AMB Generali bezifferte das Neugeschäft in der Sparte Leben am Mittwoch mit 181 Millionen Euro, was einem Zuwachs um 8,2 Prozent entspricht. Bei Sachversicherungen stieg der Prämien-Neuzugang um 12,5 Prozent auf gut 131 Millionen Euro. Die Sach- und Lebensversicherungen sollen künftig unter „Generali“ firmieren, aber Volksfürsorge soll aber als Marke erhalten bleiben.
Gegen den damit verbundenen Abbau von 500 Stellen formiert sich aber Widerstand der Gewerkschaft Verdi, die für diese Woche Protestaktionen ankündigte. Verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong nennt die Pläne nicht akzeptabel und warnt vor Kundenverlusten für die Volksfürsorge. Der geplante Stellenabbau entspricht rund zehn Prozent der Beschäftigten beider Gesellschaften zusammen.

