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06.10.2007 
Medienbericht

Volksbanken fordern IKB-Verkauf

Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) fordert laut einem Medienbericht Konsequenzen aus der Krise beim Mittelstandsfinanzierer IKB, der im Zuge der US-Immobilienkrise in Schieflage geraten war. In einem Schreiben an den Finanzausschuss des Bundestages forderte der Verband die Staatsbank KfW auf, das Institut zu verkaufen.

IKB: Die Mittelstandsbank war im Zuge der Subprime-Krise in Schieflage geraten. Foto: apLupe

IKB: Die Mittelstandsbank war im Zuge der Subprime-Krise in Schieflage geraten. Foto: ap

HB BERLIN. „Die KfW Bankengruppe sollte ihre Fördertätigkeit zukünftig auf Geschäftsfelder konzentrieren, in denen Marktversagen vorliegt, und sich von ihrer Beteiligung an der IKB trennen“, zitierte die Zeitung „Die Welt“ aus einem BVR-Positionspapier. Die genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ und WGZ haben bereits ihr Interesse an der Mittelstandsbank angemeldet.

Der BVR begründet seine Forderung nach einem Verkauf laut „Welt“ damit, dass sich die IKB weit von der Mittelstandsfinanzierung entfernt habe. „Auf der Suche nach zusätzlichen Erträgen ist die IKB höhere Risiken eingegangen, für die oftmals die Expertise fehlte und das Risikomanagement unzureichend war“, zitierte die Zeitung.

In diese Kritik bezog der Verband dem Bericht zufolge auch die SachsenLB mit ein. Beide Banken waren wegen der US-Hypothekenkrise in eine Krise geraten. Die IKB musste von der KfW und den wichtigsten Bankenverbänden gestützt werden. An der Hilfsaktion war auch der BVR beteiligt.

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