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18.01.2008 
Düsseldorfer Bank

IKB-Verkauf beginnt

Der Verkauf der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB beginnt. Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, plant die staatliche Förderbank KfW, noch am Freitag zu Geboten für ihren Anteil an der Düsseldorfer Bank einzuladen. Das heißt auch: Die Institut muss Farbe bekennen.

IKB-Logo am Hauptsitz in Düsseldorf. Foto: apLupe

IKB-Logo am Hauptsitz in Düsseldorf. Foto: ap

bas/fmk/rob/ HB DÜSSELDORF.Die staatliche Förderbank und IKB -Hauptaktionärin KfW bestätigte den Bericht am Freitag: Alle potenziellen Bieter könnten nun Interessensbekundungen abgeben. Mit der öffentlichen Ankündigung sollen ähnlich wie im Fall der Landesbank Berlin vor rund einem Jahr sollen eventuelle beihilferechtliche Probleme vermieden werden.

Insgesamt kommen über 50 Prozent der Anteile auf den Markt, denn die Stiftung Industrieforschung will ihren IKB -Anteil von knapp zwölf Prozent den Angaben zufolge ebenfalls verkaufen. Die KfW hält derzeit 37,8 Prozent an der IKB, die mit gut sechs Milliarden Euro gerettet werden musste. Durch eine Wandelanleihe steigt ihr Anteil auf bis zu 43,4 Prozent.

Damit dürfte spätestens jetzt der Versand der Verkaufsprospekte starten - und somit vor der Vorlage der korrigierten IKB -Geschäftszahlen. Gewöhnlich dauert ein Verkaufsprozess drei bis sechs Monate. Die Bundesregierung will Ende Januar bei der EU-Kommission die Fälle IKB und SachsenLB als Rettungs- und Strukturierungsbeihilfe anmelden.

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