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11.03.2008 
Schadenersatzklage aus USA

IKB drohen angeblich neue Milliardenbelastungen

Der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB droht einem Zeitungsbericht zufolge eine milliardenschwere Schadenersatzklage aus den USA. Der Anleiheversicherer Financial Guaranty Insurance Company (FGIC) soll eines der ÍKB-Investmentvehikel aufgrund falscher Informationen versichert haben. Das macht dem Finanzdienstleister nun offenbar zu schaffen.

HB FRANKFURT. Der Anleiheversicherer Financial Guaranty Insurance Company (FGIC) habe in New York eine Klage auf 1,875 Mrd. Dollar Schadenersatz gegen die Düsseldorfer Mittelstandsbank eingereicht, berichtete die "Financial Times" (Dienstagausgabe). Eine Sprecherin der IKB erklärte, der Bank sei die Klage derzeit nicht bekannt. Bei FGIC war zunächst niemand erreichbar.

FGIC, an der auch der US-Finanzinvestor Blackstone beteiligt ist, werfe der IKB vor, falsch und irreführend über eine ihrer außerbilanziellen Zweckgesellschaften informiert zu haben, schrieb die Zeitung. FGIC habe dieses Vehikel aufgrund der Informationen gegen einen Verlust von mehreren Mrd. Dollar versichert. Unter anderem durch dieses Engagement habe FGIC nun mit schlechteren Bonitätsnoten zu kämpfen.

Anleiheversicherer wie FGIC versichern eigentlich grundsolide kommunale Anleihen in den USA. Weil sie aber auch Papiere im kriselnden US-Hypothekenmarkt versichert haben, die derzeit von massiven Verlusten betroffen sind, stehen sie besonders unter Druck. Ihnen drohen Bonitäts-Herabstufungen von Ratingagenturen, was wiederum die von ihnen versicherten Anleihen unter Druck setzen würde.

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