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02.04.2007 
First Data

KKR bietet 29 Milliarden für Kreditkarten-Abrechner

KKR will eines der größten Abrechnungsunternehmen für Kreditkarten kaufen: First Data. Dafür sollen 29 Mrd. Dollar fließen. Es wäre die bislang zweitgrößte Übernahme durch einen Finanzinvestor.

First Data kümmert sich um die Abrechnung nach dem Kauf per Kreditkarte. Foto: dpaLupe

First Data kümmert sich um die Abrechnung nach dem Kauf per Kreditkarte. Foto: dpa

HB NEW YORK. First Data teilte am Montagmorgen mit, dass das Unternehmen eine Vereinbarung mit Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) zur Übernahme getroffen habe. Damit bestätigte das Unternehmen Berichte aus Branchenkreisen.

KKR bietet 34 Dollar in bar je Aktie von First Data – ein Plus von 26 Prozent zum Schlusskurs vom Freitag und sogar ein Aufschlag von 34 Prozent bezogen auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage.

„Wir freuen uns über die Einigung mit einer der weltgrößten und erfolgreichsten Beteiligungsfirmen. Wir glauben, dass die derzeitigen Marktbedingungen außergewöhnliche Möglichkeiten bieten, unsere Verpflichtung nach einer Wertmaximierung von First Data umzusetzen“, sagte Firmenchef Ric Duques. Die Transaktion stehe noch unter Genehmigungsvorbehalt der Aktionäre sowie der Kartellbehörden und soll bis Ende des dritten Quartals abgeschlossen werden. Der Verwaltungsrat habe den Kauf bereits genehmigt.

Im Februar übernahmen KKR und die Texas Pacific Group bereits den texanischen Energiekonzern TXU für fast 32 Mrd. Dollar in bar plus 13 Mrd. Dollar Schulden, insgesamt also 45 Mrd. Dollar. Es war das größte Geschäft, das jemals von Finanzinvestoren gestemmt wurde.

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