0 Bewertungen
13.08.2007 
Spekulationen um arabischen Fonds

Arabischer Fonds will für Milliarden einkaufen

Übernahmespekulationen haben die Aktien von Comdirect am Montag im vorbörslichen Geschäft um 25 Prozent nach oben getrieben. „Angeblich ist ein in Dubai ansässiger Investor an Comdirect interessiert“, sagte ein Händler.

Für die Comdirect will der Arabic Finance Circle angeblich bis zu 14 Euro pro Aktie bieten.

Für die Comdirect will der Arabic Finance Circle angeblich bis zu 14 Euro pro Aktie bieten.

HB FRANKFURT. Ein anderer Börsianer verwies darauf, dass der Investmentfonds Arabic Finance Circle (AFC) bis zu 14 Euro je Aktie für den Online-Broker zahlen wolle. Ein Sprecher der Commerzbank, die rund 80 Prozent an Comdirect hält, sagte, das Bankhaus habe bis Freitagabend kein Angebot für Comdirect erhalten. Bisher habe es keinen Kontakt zu AFC gegeben.

Unklar ist, wer hinter dem AFC steckt. Ein angeblich in Wien ansässiger Sprecher des Fonds war nicht zu erreichen. Die betreuende PR-Agentur konnte keine Angaben über den Manager oder die Größe des Fonds machen.

Derzeit kaufen sich einige arabische Fonds in europäische Konzerne ein. So ist ein Fonds aus Dubai mit 2,2 Prozent der drittgrößte Aktionär der Deutschen Bank. Bislang kauften sich arabische Investoren aber in europäische Unternehmen ein, ohne dies vorher per Pressemitteilung anzukündigen.

Der in Deutschland bislang unbekannte Arabic Finance Circle (AFC) mit Sitz in Dubai wolle bis zu 20 Prozent an der Münchener Rück kaufen und dabei maximal 145 Euro pro Aktie zahlen, hatte die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Samstagsausgabe gemeldet. Am Freitag war die Aktie des Rückversicherers noch mit 125,95 Euro aus dem Handel gegangen. Eine Sprecherin der Münchener Rück sagte der Zeitung, nach einem ersten telefonischen Kontakt würden Gespräche mit dem AFC geführt.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Keine strategischen Interessen

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Verloren im Netz

19.07.2008
Anzeige

weiterImmobilien + Vorsorge

Sonnenplatz am Meer  Artikel in Merkliste

20.07.2008, 10:32 Uhr

„Die Insel Kythnos ist von Athen durch die gute Fährverbindung in nur einer Stunde zu erreichen, und die Immobilienwerte sind bisher noch niedrig“, schwärmt der griechische Immobilienrecht-Spezialist Dimitris Ziouvas. Ferienimmobilien in Griechenland und auch in der Türkei sind gefragt. Doch Vorsicht: Beim Kauf drohen in beiden Ländern rechtliche Fallstricke. Artikel


Anzeige