Die US-Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) hält trotz der Turbolenzen an den Finanzmärkten an ihrem geplanten Börsengang fest. Damit dementiert die Gesellschaft einen Zeitungsbericht, wonach sie ihren Börsengang wegen der Kreditkrise vorerst auf Eis gelegt hat. Analysten bleiben allerdings skeptisch.
HB NEW YORK. KRR arbeite planmäßig an der Vorbereitung des IPOs und habe ihn nicht verschoben, teilte ein Firmensprecher am Mittwoch per Email mit. Die „Times of London“ hatte zuvor in ihrer Onlineausgabe berichtet, KRR habe den Börsengang im Wert von etwa 1,25 Mrd. Dollar verschoben, weil es angesichts der Kreditengpässe auf den Finanzmärkten derzeit kaum Interessenten für die Aktie gebe.
Analysten hatten Reuters im vergangenen Monat gesagt, KKR solle seinen Börsengang besser abblasen, da die derzeitige Krise auf dem US-Hypothekenmarkt Finanzinvestoren wie KKR in ihren Übernahmeambitionen bremsen könne. Für einen IPO sei das kein ideales Umfeld.
Der KKR-Konkurrent Blackstone war im Juni an die Börse gegangen; die Aktien haben seitdem an Wert verloren.

