Die Beteiligungsgesellschaft Arques
lässt die Dividende ausfallen. Mit dem einbehaltenen Gewinn sollen stattdessen das Portfolio gestärkt und neue Beteiligungen gekauft werden.
HB MÜNCHEN. Das teilte die im bayerischen Starnberg ansässige Arques Industries in der Nacht zum Mittwoch nach einer Aufsichtsratssitzung mit.
Das Unternehmen hatte angekündigt, für 2007 wie üblich ein Drittel des Mittelzuflusses (Cash Flow) auszuschütten. Der Cash Flow fiel 2007 aber negativ aus. 2006 hatte Arques 51 Cent je Aktie gezahlt. Der Investor hatte den operativen Gewinn (Ebitda) im vergangenen Jahr um fast zwei Drittel gesteigert, der Überschuss stagnierte aber wegen höherer Schulden nahezu bei knapp 115 Mill. Euro.
An der Börse kam die gestrichene Dividende nicht gut an: Die im Nebenwerte-Index MDax notierten Arques-Aktien büßten zeitweise knapp fünf Prozent auf 8,25 Euro ein. Mitte Juli 2007 kosteten die Papiere noch knapp 42 Euro.

