Die Deutsche Post plant einem Medienbericht zufolge einen tiefgreifenden Konzernumbau und will dabei ihr defizitäres US-Paket- und Expressgeschäft an den Konkurrenten Fedex abgeben. Daneben soll die Postbank nach Angaben der "Financial Times Deutschland" nicht verkauft werden.
Cs/HB FRANKFURT. Die Aktien der Deutschen Post
lagen am Morgen fünf Prozent im Plus. "Für die Post-Aktie eine gute Nachricht, für die Postbank
-Aktie allerdings weniger - denn damit dürften die Übernahmefantasien, von denen die Aktie zuletzt stark profitiert hatte, schwinden", sagte ein Börsianer. Das Papier der Postbank
notierte 1,4 Prozent höher.
Auf Anfrage bekräftigte eine Post-Sprecherin die Aussagen des Vorstands, dementierte aber zunächst die Informationen der FTD zum Verkauf der US-Sparte an Fedex nicht.

