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06.11.2006 

Die Express-Sparte hatte weltweit in den ersten sechs Monaten 2006 einen Einbruch des operativen Gewinns (Ebit) von 237 auf 5 Mill. Euro verzeichnet. 2005 fuhr der Konzern einen Verlust von rund 400 Mill. Euro in den USA ein – 100 Mill. Euro mehr als geplant.

Im Jahr 2006 will die Post einen operativen Gewinn von mindestens 3,9 Mrd. Euro erreichen. Diese Vorgabe stehe weiterhin, betonte Zumwinkel. Dazu solle auch die Express-Sparte in Europa beitragen, die Zumwinkel zufolge im laufenden Jahr beim operativen Gewinn zulegen wird. Auch in Deutschland verbessere sich der Ertrag. Der Umsatz sollte nach den bisherigen Planungen der Post 2006 insgesamt bei „gut“ 60 Mrd. Euro liegen. Dieses Ziel wird der Konzern der Präsentation Zumwinkels zufolge aber übertreffen: Der Umsatz liege 2006 bei „über“ 60 Mrd. Euro.

An den steigenden Gewinnen sollen auch die Aktionäre beteiligt werden. Doch ob sie schon für das kommende Jahr auf die mittelfristig angekündigte Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Gewinns setzen können, müsse man abwarten, sagte Zumwinkel. Für 2005 hatten die Anteilseigner 0,70 Euro je Aktie erhalten – 40 Prozent mehr als noch 2004. Die Ausschüttungsquote betrug 37,4 Prozent. Ein Programm zum Rückkauf von Aktien werde es auf mittlere Sicht nicht geben, sagte der Post-Chef.

Langfristig will die Post bis 2009 einen operativen Gewinn von mindestens 5,2 Mrd. Euro einfahren. Bis dahin sind auch umfangreiche Einsparungen geplant, die etwa durch die Zusammenlegung des Einkaufs erzielt werden sollen. Der dafür zuständige Konzernvorstand Frank Appel sagte, bis 2009 sollten Einsparungen in einer Höhe von 400 bis 500 Mill. Euro erzielt werden. Diese würden aber nicht voll auf den Gewinn durchschlagen, da Gelder reinvestiert würden.

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