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07.12.2007 

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisierte am Freitag, regelmäßig steigende Preise drohten vor allem neue Kunden abzuschrecken. Bahncards für Vielfahrer werden um durchschnittlich 3,8 Prozent teurer. So kostet die Karte mit 50 Prozent Rabatt künftig 220 Euro statt 212 Euro. Dafür ist die Auslands-Ergänzung „Railplus“ automatisch enthalten, bislang wurden dafür 15 Euro zusätzlich fällig.

Sitzplatzreservierungen für Fernzüge werden um 50 Cent teurer und kosten am Automaten oder im Internet künftig zwei Euro, am Schalter vier Euro. Der Preis für das Schönes-Wochenende-Ticket steigt um zwei auf 35 Euro. Auch zahlreiche Ländertickets werden um ein oder zwei Euro teurer.

Der VCD-Vorsitzende Michael Gehrmann warf der Bahn vor, die Kunden trotz immer neuer Rekordeinnahmen zum „Zahlmeister“ für den geplanten Börsengang zu machen. Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen einen Gewinnsprung verzeichnet. Das Ergebnis stieg nach Konzernangaben vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 44,4 Prozent auf 1,35 Mrd. Euro.

Dagegen begrüßte der VCD Verbesserungen bei Verbindungen ins europäische Ausland als „Alternative zum besonders klimaschädlichen Flugverkehr“. Von Sonntag an rollen ICE-Züge erstmals von Berlin und Hamburg nach Kopenhagen und Århus in Dänemark.

Österreich wird mit einer neuen Linie von Dortmund und Frankfurt/Main nach Wien ins ICE- Netz einbezogen. Auf der im Juni eröffneten Trasse nach Paris wird der ICE-Takt erhöht. Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV fährt dafür erstmals bis nach München.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Verbesserter Service soll Kunden in die erste Klasse locken

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