0 Bewertungen
20.12.2007 

Schell dagegen sagte, die GDL sollte vor Abschluss eines eigenständigen Tarifvertrags eine Kooperationsvereinbarung mit den Bahngewerkschaften Transnet und GDBA unterschreiben. Dann müsse jeder Abschluss von den anderen Gewerkschaften bestätigt werden. Das stieß bei den Lokführer-Vertretern auf besonders großen Widerstand.

Auch bei der Frage, welche Tarifthemen dem Manteltarifvertrag und welche dem spezifischen Vertrag der Lokführer zugeordnet würden, gibt es laut Gewerkschaft in zahlreichen Punkten keine Einigung. Zudem wolle das Unternehmen Rangierlokführer aus dem Tarifvertrag der GDL ausschließen.

Auch bei der Frage, welche Themen dem Manteltarifvertrag und welche dem spezifischen Vertrag der Lokführer zugeordnet würden, gebe es keine Einigung. Zudem seien nur 6,5 Prozent mehr Gehalt geboten worden. Die Bahn wolle außerdem Rangierlokführer aus dem Tarifvertrag der GDL ausschließen.

GDL-Vizechef Claus Weselsky sagte, seine Gewerkschaft werde nur einem Tarifvertrag mit einem zweistelligen Lohnzuwachs zustimmen. Auch solle es keine Arbeitszeitverlängerung geben. „Die Arbeitsbelastung der Lokführer ist heute schon extrem hoch“, sagte Weselsky dem „Hamburger Abendblatt“

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Tiefensee will mit Mehdorn und Schell sprechen

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterKöpfe

„Gott mit dir, du Land der Baywa“  Artikel in Merkliste

Klaus Josef Lutz hat erst den Verlag der „Süddeutschen Zeitung“ mit DVD- und Bücher-Editionen gerettet. Nun will er den Agrarhandelskonzern Baywa fit machen für den Weltmarkt – und in Osteuropa zukaufen. Artikel


Anzeige