0 Bewertungen
13.01.2008 

Schell wies mit Blick auf die Streitpunkte in den Verhandlungen darauf hin, dass die GDL sich auch künftig in ihren Tarifforderungen nicht mit den beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA abstimmen müsse. „Es besteht überhaupt kein Einigungszwang, wir sind eigenständiger Tarifpartner der Bahn.“

Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA haben sich zurückhaltend zur Tarifeinigung zwischen der Konkurrenzgewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn geäußert. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeberseite sich an Zusagen hält, dass der Sozialverbund bei der Bahn erhalten bleibt und die Tarifverträge konflikt- und widerspruchsfrei zueinander stehen“, erklärten die Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft, Alexander Kirchner und Heinz Fuhrmann, am Sonntag in einer gemeinsamen Mitteilung.

Der Gemeinschaft ist nach eigenem Bekunden das konkrete Ergebnis noch nicht bekannt. Sie werde es bewerten, sobald belastbare Zahlen vorlägen. Über das Thema soll auf der Tagung der Verbandstarifkommission am 22. und 23. Januar beraten werden. Transnet und GDBA hatten bereits im Sommer Gehaltssteigerungen von 4,5 Prozent mit der Bahn ausgehandelt. Transnet-Chef Norbert Hansen hatte mit Nachforderungen und Streiks gedroht, falls die GDL mehr herausholen sollte.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterKöpfe

IT-Stars fahren voll auf das Auto ab  Artikel in Merkliste

Nach Dell-Chef Michael Dell und Ex-SAP-Vorstand Shai Agassi engagiert sich nun auch Microsoft-Gründer Bill Gates in der Krisenbranche. Artikel


Anzeige