0 Bewertungen
06.03.2008 

Appel will sich auch um die Zukunft des "Luxusproblems" Deutsche Postbank kümmern. Deutschlands größte Filialbank werde die Konsolidierung der Branche aus einer Position der Stärke mitbestimmen, sagte Appel. "Wir prüfen derzeit alle Optionen."

Auf die Frage, ob der Kapitalmarkt falsch liege, die Postbank lediglich als Übernahmeziel zu sehen, äußerte sich Finanzvorstand John Allan zurückhaltend: "Nun ja, ich denke, sie müssen ihre eigenen Schlüsse ziehen, was das wahrscheinlichste Ergebnis ist."

Zumwinkel hatte erstmals im November einen Verkauf der Postbank ins Gespräch gebracht. Zahlreiche Banken aus dem In- und Ausland haben bereits den Finger gehoben, darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank. Vor einer Entscheidung über die Postbank würden Gespräche mit allen Aktionärsgruppen geführt, sagte Appel. Die Gewerkschaft Verdi stemmt sich gegen einen Verkauf, weil sie in diesem Fall einen deutlichen Stellenabbau befürchtet. Zum Zeitplan für eine Entscheidung äußerte sich Appel nicht: "Ich werde den Teufel tun, mich selbst unter Druck zu setzen."

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterKöpfe

Ermittler finden Madoff-Schecks über Millionensummen  Artikel in Merkliste

Im größten Betrugsfall der Finanzgeschichte haben Ermittler haben Schecks in Millionenhöhe im Schreibtisch des Finanzbetrügers Bernard Madoff gefunden. Mit den Schecks habe der 70-Jährige unmittelbar vor seiner Festnahme Teile des in seiner Firma noch verblieben Geldes an Verwandte, Freunde und Mitarbeiter verteilen wollen. Derweil finden die Ermittler immer weitere Schneeball-Systeme. Artikel


Anzeige