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09.03.2008 

Die GDL sowie die Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA verpflichteten sich, die Tarifverträge der jeweils anderen Gewerkschaft anzuerkennen. Mit der DB AG wurden entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen. Daraufhin habe die GDL ihre Streikdrohungen zurückgenommen, erklärte die Bahn. „Was angesetzt war (der Streik), wird nicht stattfinden“, versprach Schell.

Mehdorn sicherte zu, die Bahn werde die ganze Nacht hindurch versuchen, die Züge so zu organisieren, dass ein möglichst großer Teil des Regelfahrplans bereits am Montag wieder gefahren werden könne. Fachleute bei der Bahn erklärten, das werde zunächst bei den S-Bahnen der Fall sein, im Fernverkehr könnten sich aber noch den ganzen Tag lang Verzögerungen und Ausfälle ergeben. Die Bahn verwies auf ihre kostenlose Hotline 08000-996633 und ihre Internetpräsenz.

Zwei der am heißesten umstrittenen Fragen sind nach Angaben der Gewerkschaftsführer nun eindeutig geregelt: Die rund 2 900 Lokrangierführer fallen nach Angaben von GDL-Chef Schell unter die Tarifhoheit der Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA, die bei der DB-Tochter DB Zeitarbeit angestellten Lokführer unter die der GDL. Nach Hansens Angaben wollen sich alle drei Gewerkschaften dafür einsetzen, dass diese bis zu 1 350 Menschen mittelfristig in jene DB-Konzerntöchter eingegliedert werden, die die fest angestellten Lokführer beschäftigen.

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