Im abgelaufenen Geschäftsjahr reklamiert Frenk für die Edeka-Gruppe eine Reihe neuer Bestmarken. Der mit einem Marktanteil von 26 Prozent führende Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands steigerte den Umsatz im Kerngeschäft um 4,4 Prozent auf 30,5 Mrd. Euro. Das Ebit der Gruppe verbesserte sich um 7 Prozent auf 1,17 Mrd. Euro, die Umsatzrendite liegt bei 3,6 Prozent. „Das Geschäftsjahr 2007 war das erfolgreichste Jahr in der 100-jährigen Unternehmensgeschichte“, bilanziert Frenk.
Die 4 700 selbständigen Edeka-Kaufleute, die die Gruppe tragen, steigerten ihre Umsätze um 10,6 Prozent auf rund 15 Mrd. Euro. Ziel ist, den Umsatz der selbständigen Einzelhändler mittelfristig auf 20 Mrd. Euro auszubauen. Seit 2003 privatisiert Edeka bisherige Filialbetriebe. Bislang sind bereits 600 Märkte aus dem Filialsystem in private Hände übergeben worden, weitere 400 Regiemärkte sollen bis zum Jahr 2010 folgen.
Die von der Bielefelder AVA stammenden 186 Marktkauf-SB-Warenhäuser wurden bis Ende März an die sieben Edeka-Regionalgesellschaften übertragen. 100 dieser Märkte mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern werden in den nächsten Jahren ebenfalls an selbständige Einzelhändler gehen.
Aus dem Ausland, Dänemark und Österreich, hat sich die Edeka vollständig zurückgezogen. Der Edeka-Discounter Netto, erweiterte das Netz um 176 Märkte auf 1279 Filialen und setzte mit 3,7 Mrd. Euro 14 Prozent mehr um, als im Vorjahr.

