| HANDELSBLATT, Dienstag, 1. April 2008, 10:51 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Finanzinvestor Lone Star am Zug | ||||||||||||||||||||||||
Deutsche Post verkauft Immobilienpaket | ||||||||||||||||||||||||
Die Deutsche Post verkauft ein Immobilienpaket für eine Milliarde Euro an den US-Finanzinvestor Lone Star. Noch ist nicht entschieden, was mit dem Geld geschehen soll. Unter anderem stehen Aktienrückkäufe zur Debatte aber auch die Interessen der Aktionäre spielen eine Rolle. | ||||||||||||||||||||||||
HB DÜSSELDORF. Die Zahlung des Kaufpreises werde in bar in mehreren Tranchen erfolgen, teilte der Konzern am Dienstag in Bonn mit. Der Großteil der Gelder werde der Post voraussichtlich Ende des Jahres zufließen aber auch die Interessen der Aktionäre sollen gewahrt werden. Dann solle auch entschieden werden, was mit dem Geld geschehe, sagte eine Post-Sprecherin. "Dabei werden wir die Interessen der Aktionäre berücksichtigen", betonte sie. Sie ließ offen, ob es möglicherweise zu einer Sonderdividende oder zu einem Aktienrückkauf kommen könnte. Die Aktie legt nach der Unternehmensmitteilung zu und lag am Vormittag knapp zwei Prozent im Plus. Die Post hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich von Immobilien in einem Wert von rund einer Milliarde Euro zu trennen. Sie hatte bereits Immobilienverkäufe im Wert von 350 Millionen Euro in trockene Tücher gebracht. Der Konzern werde auch Maßnahmen wie Aktienrückkäufe in Betracht ziehen, wenn die Milliarde eingenommen sei, hatte die Post angekündigt. Die Auswirkungen des Geschäfts mit Lone Star auf das Konzern-Ebit seien marginal und auch die Ergebnisprognose für 2008 werde sich nicht ändern, teilte die Post weiter mit. Die Deutsche Post | ||||||||||||||||||||||||
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