| HANDELSBLATT, Mittwoch, 7. Mai 2008, 16:34 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Werbemarkt | ||||||||||||||||||||||||
RTL übertrumpft Pro Sieben Sat 1 | ||||||||||||||||||||||||
Europas größter Fernsehkonzern RTL hat dem Erzrivalen Pro Sieben | ||||||||||||||||||||||||
HB DÜSSELDORF. Der RTL-Konkurrent hatte zu Jahresbeginn massive Probleme beim Verkauf von Werbezeiten und war in die roten Zahlen gerutscht. Pro Sieben Für Pessimismus gebe es keinen Anlass, erklärte dagegen am Mittwoch in Luxemburg die umsatzstärkste Tochter des Medienkonzerns Bertelsmann, ohne aber eine konkrete Prognose abzugeben. Vom Optimismus von RTL profitierten am Mittwoch auch die Aktien von Pro Sieben RTL steigerte vor allem dank der Kölner Senderfamilie (RTL, RTL2, SuperRTL, Vox, n-tv), die mit Formaten wie "Deutschland sucht den Superstar" bei jungen Zuschauern punktet, den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) im ersten Quartal um fast neun Prozent auf 188 Millionen Euro. In Frankreich und Großbritannien bekam der Konzern jedoch die Flaute in der Fernsehwerbung zu spüren. Die Erlöse gingen um zwei Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zurück. 2007 hatte die RTL Group das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer Geschichte verbucht. Die Aktionäre wurden daran mit einer Dividende von fünf Euro je Papier beteiligt. Insgesamt schüttete RTL 774 Millionen Euro aus, Hauptaktionär Bertelsmann kassierte davon allein 695 Millionen Euro. | ||||||||||||||||||||||||
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