0 Bewertungen
10.05.2007 

Im Mobilfunk, dem mittlerweile mit Abstand größten Konzernbereich, behielt das US-Geschäft seine Rolle als Wachstumsmotor der Telekom bei. T-Mobile USA gewann im ersten Quartal 980 000 Kunden. Die Analysten hatten mit unter 800 000 Zugängen gerechnet. Insgesamt legten Außenumsatz und Betriebsgewinn der Mobilfunksparte um jeweils rund 11 Prozent zu.

Das Geschäftskundensegment, die kleinste der drei Konzernsparten, erzielte aus leicht höheren Erlösen ein wesentlich geringeres Ergebnis.

„Der Nettogewinn enttäuscht“, heißt es am Markt, wo mit 800 Mill. Euro fast das doppelte erwartet wurde. Insgesamt seien die Zahlen gemischt ausgefallen.Die Kundenverluste im Festnetzbereich lägen im Rahmen der Erwartungen, die Kundengewinne von T-Mobile in den USA darüber. Ebitda und Umsatz waren so erwartet worden. Einen Einbruch der Aktie erwarten die Börsianer deshalb nicht.

Im Gesamtjahr rechnet die Telekom weiter mit einem moderaten Umsatzplus sowie einem bereinigten Ebitda von rund 19 Mrd. Euro. „Die Finanzkennzahlen des Konzerns zeigen in die richtige Richtung, um unsere Jahresziele zu erreichen“, erklärte Telekom-Chef René Obermann. „Wir sehen aber auch, dass wir in Deutschland weiter unter erheblichem Wettbewerbsdruck stehen.“ Deshalb sei die konsequente Umsetzung der neuen Strategie entscheidend. Mit ihr will Obermann die Kosten bis 2010 um bis zu 4,7 Mrd. Euro jährlich senken und dafür unter anderem rund 50 000 Beschäftigte der Festnetzsparte T-Com in Service-Gesellschaften ausgliedern. Dort sollen sie für weniger Geld mehr arbeiten, was auf Widerstand der Gewerkschaft Verdi stößt. Diese wollte am Mittag über das Ergebnis der Urabstimmung für einen Streik informieren.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Frankreich-Experiment endet.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

WDR feuert Hademar Bankhofer

24.07.2008 , 16:49 Uhr
Anzeige

weiterTechnologie

Diätplan für Powerpoint  Artikel in Merkliste

24.07.2008, 13:42 UhrVor dem Versenden sollte das Powerpoint-Dokument auf eine angemessene Größe verschlankt werden. Foto: screen

Eine Präsentation ohne Powerpoint? Für viele ist das heute kaum noch vorstellbar. Auf dem Rechner allerdings verschlingen Powerpoint-Dateien jede Menge Speicherplatz und verstopfen die Postfächer. Eine praktische Software verkleinert sie auf Knopfdruck. Artikel


Anzeige