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10.05.2007 

Auch konzernweit war das erste Quartal kein Zuckerschlecken. Der Überschuss brach um mehr als die Hälfte auf 459 Mill. Euro ein. Gründe waren neben dem mauen Telefongeschäft vor allem in Deutschland vor allem höhere Abschreibungen bei den Töchtern Telering in Österreich und PTC in Polen, wie Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick sagte. Bereinigt um Sondereinflüsse ergab sich immer noch ein Minus von 42 Prozent auf 563 Mill. Euro. Nur dank deutlicher Zuwächse im Ausland stieg der Umsatz um 4,1 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro.

Problemfall Festnetz

Der Kundenverlust im Inlandsfestnetz beschleunigte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 16,7 Prozent. Die meisten der 588 000 Kündiger wanderten zur Konkurrenz ab. Das zeige die Zahl von 484 000 neu vermieteten Teilnehmeranschussleitungen, erklärte die Telekom. An Mobilfunk- oder Kabelfernsehanbieter seien weitere 104 000 Anschlüsse gegangen. Nach Angaben von Obermann steht die Telekom im Festnetzgeschäft weiterhin unter einem hohen Reformdruck. „In diesem Land herrscht ein gnadenloser Preiskampf“, sagte er.

Positiv entwickelte sich den Angaben zufolge im Inland die Zahl der von der Telekom selbst vermarkteten DSL-Anschlüsse. Sie stieg um 572 000 auf nunmehr über 7,6 Millionen, während die Zahl der von Wettbewerbern weiterverkauften DSL-Anschlüsse nur um 213 000 auf 3,4 Mill. zulegte.

Durchwachsener Mobilfunk

Im Mobilfunk in Deutschland stieg die Kundenzahl bei T-Mobile im ersten Quartal um 5,1 Prozent auf 33 Millionen. Dabei konnte die Telekom fast dreimal so viele Mobilfunk-Kunden für sich gewinnen wie noch vor einem Jahr. Die Erlöse sanken allerdings um 2,6 Prozent bedingt durch den Preiswettbewerb und eine Senkung der Gebühren für die Weiterleitung von Gesprächen aus anderen Netzen. Im gesamten Jahr 2006 waren sie um 4,7 Prozent zurückgegangen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank in den ersten drei Monaten um 11,3 Prozent auf 700 Mill. Euro, belastet durch den niedrigeren Umsatz und höhere Investitionen für die Kundengewinnung.

Insgesamt sank der Inlandsumsatz der Telekom um 5,1 Prozent. Alle Geschäftsfelder zeigten rückläufige Zahlen. Dagegen stieg der Auslandsumsatz um 15,5 Prozent. Speziell das auch schon in der Vergangenheit starke Mobilfunk-Geschäft in den USA legte weiter zu. Mittlerweile macht die Telekom rund die Hälfte ihres Geschäfts jenseits der Grenze.

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