In Deutschland verlor die Telekom vor allem auf Grund der Entwicklung in der Sparte Breitband/Festnetz (T-Com). T-Com verlor im Inland 9,1 Prozent ihrer Erlöse, was die Telekom mit dem Verlust von Anschlüssen, Preisrückgängen sowie geringeren Verbindungsumsätzen erklärte. Der Verlust von deutschen Kunden mit herkömmlichen Festnetzanschlüssen wurde mit 516 000 im Vergleich zum ersten Quartal (588 000) etwas gebremst. Dagegen kamen 448 000 Breitbandanschlüsse hinzu, davon vermarktete die Telekom 373 000 selbst, den Rest über Wiederverkäufer.
Für die neuen, kombinierten T-Home-Tarife aus Telefonie, Internet und Unterhaltung zählt die Telekom mittlerweile 7,4 Mill. Kunden.
Im deutschen Mobilfunkmarkt konnte der Konzern seine Marktführerschaft behaupten und den Ergebnisrückgang zumindest eindämmen. Mit 741 Mill. Euro verbesserte sich das operative Ergebnis um fast sechs Prozent. Doch steht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum immer noch ein Minus von 8,5 Prozent zu Buche.
Ende Juni zählte der Bonner Konzern 34,3 Mill. Kunden. Von April bis Juni kamen 1,28 Mill. Kunden hinzu - allerdings auch wegen des rechnerischen Effekts, dass Prepaid-Kunden nach einem Gerichtsentscheid ihre Guthaben nun länger nutzen können. Deshalb wurden weniger Kunden ausgebucht als nach bisheriger Praxis. Der Preiswettbewerb in Deutschland belastete jedoch weiter die Umsätze. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 2,6 Prozent auf rund vier Mrd. Euro.
Der größte Konkurrent Vodafone hatte in Deutschland im zweiten Quartal 800 000 Kunden gewonnen und zählte Ende Juni knapp 32 Mill. Nutzer. Allerdings sanken die Umsätze des britischen Unternehmens im abgelaufenen Vierteljahr um sechs Prozent.
Das Auslandsgeschäft ist nach wie vor der Wachstumsmotor von T-Mobile. Den größten Beitrag leistete wiederum T-Mobile USA, die trotz der Dollarschwäche beim Umsatz zulegte und im zweiten Quartal 857 000 Kunden gewann.

